Dienstag, November 28, 2006

Ich hab's geschafft! Ich hab's geschafft!

Ich hab's geschafft, mein NaNoWriMo-Roman ist fertig! Ich bin heute mit meinem Klapprechner in die Bibliothek gegangen, so dass ich mich nicht wieder vom Internet ablenken lassen kann. Obwohl ich dort fast erfroren wäre (okay, vielleicht nur ein bisschen), habe ich es geschafft, fast 3.000 Wörter zu schreiben. Und hier ist meine Belohnung - Trommelwirbel -


Ich bin so dermaßen froh, dass ich fertig bin. Ich habe sogar die Geschichte abgeschlossen, obwohl es darin Debatten über das Essen gibt, die länger sind, als das Ende, aber was soll's. ich habe nie behauptet, es würde ein guter Roman werden. Die Erde wurde vor drohender Vernichtung gerettet, einer der Polizisten verliebte sich in eine Außerirdische, die im Keller des Polizeigebäudes gefangen gehalten wurde, eine sehr große und grüne Außerirdische ging spontan in Flammen auf und ließ nur ein kleines (oder vielleicht nicht so kleines, wenn ich darüber nachdenke) Häufchen Asche zurück, so dass die Welt gerettet werden konnte. (Keine Angst, ihre Seele lebt im Erdkern weiter und fühlt sich ziemlich gut.) Ich habe also einen Roman geschrieben, in dem niemand verletzt wurde.

Nicht einmal ich. Und ich bin froh, dass es vorbei ist. (Ich glaube, das sagte ich bereits.) Und nachdem es vorbei ist, hat es auch Spaß gemacht. Ich wusste schon immer, dass das wie Bergwandern sein würde. Ich bin die, die sich von Anfang an bei jedem Schritt beklagt, alle naselang Pause machen und was trinken muss und ihren armen mann damit in den Wahnsinn treibt. Dann bin ich oben und genieße diese Aussicht. Man ist erschöpft und hungrig und die belegten Brote schmecken nie besser als dort oben (oder das Bier, wir gehören zu der Sorte Leute, die ihre Bierflaschen den ganzen Weg auf den Gipfel trägt). Aber ein kleiner Teil von mir weiß, dass ich den ganzen Weg auch wieder zurück gehen muss und der Teil bleibt die ganze Zeit über schlecht gelaunt. Und dann, wenn wir wieder unten sind, verschwitzt und erschöpft und glücklich, dann sage ich immer: "Warum machen wir das nicht öfter?"

Also erhebe ich mein Prosecco-Glas - leider ist uns der Champagner ausgegangen - auf alle NaNos, die sich noch abmühen, die Ziellinie zu erreichen und auf...

... NaNoWriMo im nächsten Jahr.

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