Montag, Juni 26, 2006

Vorbereitungen

Erinnert ihr euch an meine Ankündigung? Ich veranstalte ein privates Hauskonzert, bei dem ich für geladene Gäste singen und spielen werde. Es werden Getränke serviert:

Silent all these years


29. Juli 2006
20 Uhr bei mir

"Bei mir" ist nahe der bayerischen Hauptstadt (Deutschland, Europa übrigens). Jeder, der sonst noch interessiert ist, kann mir über mein Blogger-Profil e-mailen oder einen Kommentar senden und dann verrate ich die Einzelheiten.

Ich werde langsam nervös, obwohl ich noch nicht einmal die Einladungen verschickt habe. Manche haben mein Blog gelesen und schon zugesagt. Ich übe die Tori Amos-Songs, die ich sielen möchte, schon seit Ende Mai (oder länger). Letzte Woche habe ich sie zum ersten Mal alle hintereinander gespielt und - ich muss das Programm kürzen. Momentan besteht es auch 18 Songs, die zwei Stunden dauern. (So viel Bier kann ich gar nicht servieren.) Danach habe ich angefangen, einen meiner eigenen Songs zu spielen. Ich dachte, sie würden gut dazu passen, aber nein, es klingt wie eine völlig andere Sprache. Es wird also ein Tori Amos Tribute. Obwohl ich ziemlich viel geübt habe, klingen sie noch nicht so, wie sie sollten. Ich kann sie nicht auswendig spielen, also habe ich riesige Notenberge auf dem Klavier. Und für das Knzert wird es wahrscheinlich das Keyboard (kein Notenständer). Was ich brauche ist so etwas wie eine Power Point Präsentation der Noten, vielleicht mit einem Fußschalter für den linken Fuß. Was mich wiederum an mein Dilemma mit dem Sostenuto-Pedal des Keyboards erinnert: Es ist nirgendwo festgemacht. Das letzte Mal, als ich es gespielt habe, musste ich es mit Gaffer Tape befestigen. Und es hat sich ständig davon geschlichen. Das macht einen Riesen-Spaß: man spielt Klavier und singt, performt und die ganze Zeit über fischt man mit seinem rechten Fuß nach dem entschwindenden Sostenuto-Pedal. Sehr elegant und entspannt.

Ich muss aber das Keyboard benutzen, denn: das Klavier ist verstimmt, der Raum mit dem Klavier ist viel zu klein und wenn ich am Klavier sitze, sehen die Zuschauer nur meine Rückseite. Sehr kommuniaktiv. Man muss sich das nur mal vorstellen: das gesamte Publikum denkt: "Ich wusste nicht, dass ihr Hintern soooo fett ist. Warum sitzt sie so, dass die Hälfte davon über den Rand des Klavierhockers hängt?" Besser nach dem Pedal fischen. Oh, und das Klavier hat keinen Orgel-Sound. Okay, Gaffer Tape und das Parkett ruinieren.


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